In Teil 4 ist eine Datei entstanden, in der oben ein paar grüne Zeilen stehen. Hier steht, was danach passiert. Die erste Mail, die Antwort darauf, das Briefing vor dem Termin und der Eintrag, der hinterher wieder in KlickTipp landet. Das Gespräch führst Du selbst.
Sechs Stationen liegen zwischen der grünen Zeile und dem Eintrag, der am Ende wieder in KlickTipp steht. Der Weg endet also da, wo er angefangen hat. Beim nächsten Durchlauf weiß Deine Liste dann schon mehr über diesen Kontakt.
Spalte 11 trägt den ersten Satz. Das Gehirn hat die Website gelesen und ein Detail mitgenommen, das nur zu dieser Firma passt. Genau das kommt nach oben in die Mail, noch vor allem, was Du anbietest.
„Ich melde mich, weil wir Betriebe wie Ihren beim Thema Personalgewinnung unterstützen."
Den könnte jeder an jeden schreiben. Wer viel Post bekommt, erkennt das nach zwei Zeilen und löscht die Mail.
„Sie suchen seit März einen Vorarbeiter, die Anzeige steht immer noch auf Ihrer Startseite."
Da hat jemand auf die Seite geschaut, bevor er geschrieben hat. Viel mehr steckt nicht dahinter. Der Satz sorgt dafür, dass der zweite überhaupt gelesen wird.
Manchmal ist die Stelle längst besetzt und nur die Anzeige hängt noch da. Dann liegt der erste Satz daneben, und die Mail wirkt schlechter als eine ganz neutrale. Das Gehirn verschickt selbst nichts. Der Entwurf liegt als Text vor Dir, Du kopierst ihn in Dein Mailprogramm. Bei den ersten zehn Mails dauert das Gegenlesen ein paar Minuten pro Stück. Später überfliegst Du nur noch den ersten Satz, weil der Rest eh sitzt.
Du kopierst die Antwort ins Gespräch mit Deinem KI-Gehirn. Drei Fälle kommen praktisch immer vor, und für alle drei gibt es etwas zu tun.
Meistens kommt die Frage nach einem Termin. Das Gehirn schlägt zwei oder drei Zeiten vor und legt schon mal das Briefing an, um das es weiter unten geht.
Was kostet das, wie läuft das ab, habt ihr sowas schon mal für einen Betrieb wie unseren gemacht.
Die Antworten stehen in Deinem Gehirn, sofern Du Preise und Ablauf dort hinterlegt hast. Fehlt etwas, fragt es Dich danach. Ausgedacht wird an dieser Stelle nichts.
Kurze freundliche Antwort, Tag in KlickTipp, fertig. Interessant ist der Grund, falls einer dabeisteht. Der landet in der Notiz und steht beim nächsten Kontakt wieder da.
Ob jemand Interesse hat oder absagt, siehst Du selbst. Das ist auch nicht der Punkt. Das Gehirn arbeitet nach dem Einordnen einfach weiter, ohne dass Du dafür einen neuen Auftrag tippst. Der Terminvorschlag steht da, das Briefing ist angelegt, der Tag für KlickTipp liegt bereit.
An dieser Stelle merkst Du am deutlichsten, dass ein KI-Gehirn mehr ist als ein Chatfenster. Es hat die Website gelesen, es kennt Dein Angebot und es kommt an Deine KlickTipp-Daten. Daraus baut es die eine Seite, die Du vor dem Gespräch wirklich brauchst.
Eintragedatum, Tags, gefüllte Felder und die Angaben aus dem Kontakt holt sich das Gehirn direkt über Deine KlickTipp-Verbindung. Öffnungen und Klicks siehst Du nur so weit, wie Du sie in KlickTipp über Tags festhältst. Wer das nie eingerichtet hat, bei dem bleibt diese Zeile im Briefing eben kurz.
Ich habe am Donnerstag um 14 Uhr ein Gespräch mit [Name] von [Firma]. Bau mir daraus ein Briefing auf einer Seite. WAS DU DIR DAFÜR ANSIEHST 1. Die Website der Firma: was sie macht, wer entscheidet, wie alt die Inhalte sind, was auf der Seite fehlt. 2. Den Kontakt in KlickTipp: seit wann eingetragen, welche Tags, welche Felder gefüllt, was er von mir schon bekommen hat. 3. Mein hinterlegtes Angebot und mein Zielkundenprofil aus dem Gehirn. AUFBAU (genau diese Reihenfolge) Wer ist das. Was die Firma macht. Wo es vermutlich drückt. Was bei mir schon gelaufen ist. Fünf Fragen für das Gespräch. Was ich nicht weiß. REGELN Schreib nur, was wirklich auf der Website oder in KlickTipp steht. Was du nicht findest, kommt unter "Was ich nicht weiß". Erfinde nichts dazu, auch keine Mitarbeiterzahlen und keine Umsätze. Die fünf Fragen sollen offen sein und zu dem passen, was du gefunden hast. Halt dich kurz, ich lese das zehn Minuten vor dem Termin.
Der Termin ist zu Ende und Du sitzt noch im Auto. Sprich auf, was gelaufen ist. Ganz roh, mit Ähs und in der falschen Reihenfolge. Das stört beim Auswerten nicht.
„Also, Berg war gut. Die suchen den Vorarbeiter immer noch, seit März, und sie sagt, sie kommt eh nicht dazu, die Bewerbungen zu beantworten. Angebot will sie bis Freitag haben. Preis war überhaupt kein Thema. Sie hat aber gefragt, ob wir das auch für die zweite Firma machen können, die gehört ihrem Mann. Ähm, und im Oktober ist sie drei Wochen weg."
angebot-offen, Feld Angebotsdatum auf Freitag. Was dann passiert, steht im nächsten Abschnitt.
Es liest Deine Mails nicht mit und es sitzt nicht im Gespräch. Es kennt nur, was Du ihm danach erzählst. Was Du nicht aufsprichst, fehlt bei der nächsten Vorbereitung. Zwei Minuten im Auto reichen dafür, aber sie müssen sein.
Bis hierhin liegt alles auf Deinem Rechner. Der letzte Schritt bringt es dahin zurück, wo Deine Kontakte sowieso liegen. Ab da läuft in KlickTipp weiter, was Du dort einmal eingerichtet hast.
| Was im Gespräch rauskam | Was in KlickTipp gesetzt wird | Was danach von allein läuft |
|---|---|---|
| Angebot bis Freitag zugesagt | Tag angebot-offen, Feld Angebotsdatum auf den 22.08. |
Die Nachfass-Kampagne meldet sich nach sieben Tagen, solange kein anderer Tag dazukommt. |
| Interesse, aber erst im neuen Jahr | Tag wiedervorlage-januar |
Der Kontakt fällt aus der Akquise-Strecke raus. Im Januar holt ihn die Kampagne zurück. |
| Kein Bedarf | Tag kein-interesse, Grund im Notizfeld |
Keine Akquise-Mails mehr. Im Newsletter bleibt sie drin, falls sie den weiter bekommen will. |
| Auftrag | Tag kunde, Feld Auftragsdatum |
Die Willkommensstrecke startet. Alle Akquise-Kampagnen greifen bei ihr nicht mehr. |
Ein falscher Tag startet in KlickTipp eine Kampagne, die Du so nicht wolltest, und die erste Mail ist dann schon unterwegs. Ein Satz reicht als Absicherung: „Zeig mir vorher, welchen Tag und welches Feld Du setzt." Nach zehn Kontakten weißt Du, ob Du das noch brauchst.
Beim nächsten Durchgang der Auswertung hat Anna Berg mehr als eine Punktzahl. Da steht dann auch, dass sie angeschrieben wurde, was sie am Telefon gesagt hat und dass bis Freitag ein Angebot rausgeht. Wer einmal durch diesen Kreis gelaufen ist, taucht beim nächsten Mal mit seiner Vorgeschichte auf. Ein zweites System dafür brauchst Du nicht.
Das Gehirn bereitet vor und räumt hinterher auf. Dazwischen sitzt Du im Gespräch, und daran ändert auch ein gutes Briefing nichts.
Ob jemand kauft, hängt daran, ob er Dir glaubt. Das entsteht in den zwanzig Minuten am Telefon. Das Briefing nimmt Dir das Blättern in Unterlagen ab und sorgt dafür, dass Du die richtige Frage stellst. Den Rest machst Du.
Weder die erste Mail noch die Antwort auf eine Rückfrage. Technisch ginge das auch anders, aber halte Dich in den ersten Wochen daran. Die Fehler, die Dir dabei auffallen, würdest Du sonst in jede weitere Mail mitnehmen.
Die ersten drei, vier Kontakte durch diesen Kreis zu schicken kostet Dich mehr Zeit, als einfach zum Hörer zu greifen. Das dreht sich, sobald das Gehirn Deine Preise, Deinen Ton und Deine Standardfragen kennt. Wie schnell, hängt daran, wie oft Du es benutzt.
Da kommt die grüne Zeile her, mit der diese Seite anfängt. Der vollständige Befehl steht dort zum Kopieren.
Seite öffnen → Teil 3Falls Du noch kein KI-Gehirn hast: die fünf Schritte, mitsamt der Verbindung zu Deinem KlickTipp-Konto.
Seite öffnen → Teil 1Die vier Stufen. Der Kreis auf dieser Seite läuft auf Stufe 3, ab Stufe 4 legt sich das Gehirn die Termine dafür selbst in den Kalender.
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