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KI-Gehirn · Teil 3

Von der Liste zum Termin
und wieder zurück nach KlickTipp

In Teil 2 ist eine Datei entstanden, in der oben ein paar grüne Zeilen stehen. Hier steht, was danach passiert. Die erste Mail, die Antwort darauf, das Briefing vor dem Termin und der Eintrag, der hinterher wieder in KlickTipp landet. Das Gespräch führst Du selbst.

Aufhänger aus der Auswertung · Briefing auf einer Seite · Ergebnis geht zurück in die Liste
Der ganze Weg

Wie aus einer grünen Zeile ein Termin wird
und was hinterher in Deiner Liste steht

Sechs Stationen liegen zwischen der grünen Zeile und dem Eintrag, der am Ende wieder in KlickTipp steht. Der Weg endet also da, wo er angefangen hat. Beim nächsten Durchlauf weiß Deine Liste dann schon mehr über diesen Kontakt.

zurück in die Liste
1
aus Teil 2 Die grüne Zeile Punktzahl über 70, und in Spalte 11 steht ein Detail von der Website. Bei Anna Berg von der Muster Bau GmbH steht dort: sucht seit März einen Vorarbeiter, die Anzeige hängt noch auf der Startseite.
2
Gehirn schreibt, Du liest Die erste Mail Der Entwurf entsteht aus dem Aufhänger und aus dem, was in Deinem Gehirn über Dein Angebot steht. Abschicken machst Du.
3
wenn sie kommt Die Antwort Interesse, eine Rückfrage oder eine Absage. Das Gehirn sortiert die Antwort ein und legt gleich das dazu, was Du als Nächstes brauchst.
4
zehn Minuten vor dem Termin Das Briefing Eine Seite: wer das ist, was die Firma macht, wo es drückt, was in KlickTipp über sie steht und fünf Fragen, die Du mitnimmst.
5
hier ist keine KI beteiligt Das Gespräch Machst Du. Danach sprichst Du zwei Minuten aufs Handy, was gelaufen ist.
6
der Rückweg Zurück nach KlickTipp Tag setzen, Feld füllen. Ab da läuft in KlickTipp die Kampagne weiter, die Du für genau diesen Fall eingerichtet hast.
Und dann von vorn Beim nächsten Lauf der Auswertung taucht Anna Berg mit ihrer Vorgeschichte auf. Angeschrieben am 12.08., telefoniert am 20.08., Angebot offen. Das gilt für jeden Kontakt, der einmal durch diesen Kreis gelaufen ist.
Die Ansprache

Die erste Mail entsteht aus dem Aufhänger,
den die Auswertung gefunden hat

Spalte 11 trägt den ersten Satz. Das Gehirn hat die Website gelesen und ein Detail mitgenommen, das nur zu dieser Firma passt. Genau das kommt nach oben in die Mail, noch vor allem, was Du anbietest.

Erster Satz ohne Aufhänger

„Ich melde mich, weil wir Betriebe wie Ihren beim Thema Personalgewinnung unterstützen."

Den könnte jeder an jeden schreiben. Wer viel Post bekommt, erkennt das nach zwei Zeilen und löscht die Mail.

Erster Satz mit dem Aufhänger aus Spalte 11

„Sie suchen seit März einen Vorarbeiter, die Anzeige steht immer noch auf Ihrer Startseite."

Da hat jemand auf die Seite geschaut, bevor er geschrieben hat. Viel mehr steckt nicht dahinter. Der Satz sorgt dafür, dass der zweite überhaupt gelesen wird.

Warum Du trotzdem jede Mail vorher liest

Manchmal ist die Stelle längst besetzt und nur die Anzeige hängt noch da. Dann liegt der erste Satz daneben, und die Mail wirkt schlechter als eine ganz neutrale. Das Gehirn verschickt selbst nichts. Der Entwurf liegt als Text vor Dir, Du kopierst ihn in Dein Mailprogramm. Bei den ersten zehn Mails dauert das Gegenlesen ein paar Minuten pro Stück. Später überfliegst Du nur noch den ersten Satz, weil der Rest eh sitzt.

Die Antwort

Kommt eine Antwort, ordnet das Gehirn sie ein
und legt das Passende gleich daneben

Du kopierst die Antwort ins Gespräch mit Deinem KI-Gehirn. Drei Fälle kommen praktisch immer vor, und für alle drei gibt es etwas zu tun.

Interesse

Meistens kommt die Frage nach einem Termin. Das Gehirn schlägt zwei oder drei Zeiten vor und legt schon mal das Briefing an, um das es weiter unten geht.

Rückfrage

Was kostet das, wie läuft das ab, habt ihr sowas schon mal für einen Betrieb wie unseren gemacht.

Die Antworten stehen in Deinem Gehirn, sofern Du Preise und Ablauf dort hinterlegt hast. Fehlt etwas, fragt es Dich danach. Ausgedacht wird an dieser Stelle nichts.

Absage

Kurze freundliche Antwort, Tag in KlickTipp, fertig. Interessant ist der Grund, falls einer dabeisteht. Der landet in der Notiz und steht beim nächsten Kontakt wieder da.

Was Dir das Einordnen wirklich spart

Ob jemand Interesse hat oder absagt, siehst Du selbst. Das ist auch nicht der Punkt. Das Gehirn arbeitet nach dem Einordnen einfach weiter, ohne dass Du dafür einen neuen Auftrag tippst. Der Terminvorschlag steht da, das Briefing ist angelegt, der Tag für KlickTipp liegt bereit.

Das Herzstück

Das Briefing vor dem Termin:
eine Seite, zehn Minuten vorher gelesen

An dieser Stelle merkst Du am deutlichsten, dass ein KI-Gehirn mehr ist als ein Chatfenster. Es hat die Website gelesen, es kennt Dein Angebot und es kommt an Deine KlickTipp-Daten. Daraus baut es die eine Seite, die Du vor dem Gespräch wirklich brauchst.

Briefing · Anna Berg, Muster Bau GmbH Do 14:00 · Telefon · 20 Minuten
Wer ist das
Anna Berg, Geschäftsführerin und alleinige Inhaberin. Auf der Website schreibt sie die Texte selbst, in der Ich-Form. Über Handwerk redet sie ausführlich, über Preise gar nicht.
Was die Firma macht
Rohbau und Sanierung für Privatkunden, Umkreis rund 40 Kilometer. Elf Leute auf der Team-Seite. Die Referenzen enden im Sommer 2024, danach kam nichts Neues dazu.
Wo es vermutlich drückt
Seit März eine offene Stelle als Vorarbeiter, die Anzeige hängt noch. Auf der ganzen Seite steht kein Kontaktformular, nur eine Festnetznummer. Wer abends sucht, erreicht niemanden.
Was bei Dir schon lief
Eingetragen am 12.03. über das Webinar-Formular. Trägt die Tags webinar-teilnehmer und preisliste-geklickt. Auf die Mail vom 04.08. hat sie geklickt, das steht als Tag drin. Einzeln angeschrieben wurde sie bis zum 12.08. nie.
Fünf Fragen
  1. Wie viele Anfragen kommen im Monat rein, und worüber?
  2. Wer geht ans Telefon, wenn Sie auf der Baustelle sind?
  3. Die Stelle als Vorarbeiter: schon jemanden gefunden?
  4. Was ist Ihnen bei den letzten Anfragen durchgerutscht?
  5. Woran würden Sie in einem Jahr merken, dass sich das gelohnt hat?
Was ich nicht weiß
Umsatz, aktuelle Mitarbeiterzahl, ob schon jemand anderes für sie arbeitet. Steht öffentlich nirgends, also im Gespräch fragen.
Was aus KlickTipp kommt und was nicht

Eintragedatum, Tags, gefüllte Felder und die Angaben aus dem Kontakt holt sich das Gehirn direkt über Deine KlickTipp-Verbindung. Öffnungen und Klicks siehst Du nur so weit, wie Du sie in KlickTipp über Tags festhältst. Wer das nie eingerichtet hat, bei dem bleibt diese Zeile im Briefing eben kurz.

Befehl für das Briefing
Ich habe am Donnerstag um 14 Uhr ein Gespräch mit [Name] von [Firma]. Bau mir daraus ein Briefing auf einer Seite.

WAS DU DIR DAFÜR ANSIEHST
1. Die Website der Firma: was sie macht, wer entscheidet, wie alt die Inhalte sind, was auf der Seite fehlt.
2. Den Kontakt in KlickTipp: seit wann eingetragen, welche Tags, welche Felder gefüllt, welche Tags zeigen, was er von mir schon bekommen hat.
3. Mein hinterlegtes Angebot und mein Zielkundenprofil aus dem Gehirn.

AUFBAU (genau diese Reihenfolge)
Wer ist das. Was die Firma macht. Wo es vermutlich drückt. Was bei mir schon gelaufen ist. Fünf Fragen für das Gespräch. Was ich nicht weiß.

REGELN
Schreib nur, was wirklich auf der Website oder in KlickTipp steht. Was du nicht findest, kommt unter "Was ich nicht weiß". Erfinde nichts dazu, auch keine Mitarbeiterzahlen und keine Umsätze. Die fünf Fragen sollen offen sein und zu dem passen, was du gefunden hast. Halt dich kurz, ich lese das zehn Minuten vor dem Termin.
Nach dem Gespräch

Zwei Minuten aufs Handy sprechen,
und die Nacharbeit ist erledigt

Der Termin ist zu Ende und Du sitzt noch im Auto. Sprich auf, was gelaufen ist. Ganz roh, mit Ähs und in der falschen Reihenfolge. Das stört beim Auswerten nicht.

Sprachnotiz, 1:48 Minuten

„Also, Berg war gut. Die suchen den Vorarbeiter immer noch, seit März, und sie sagt, sie kommt eh nicht dazu, die Bewerbungen zu beantworten. Angebot will sie bis Freitag haben. Preis war überhaupt kein Thema. Sie hat aber gefragt, ob wir das auch für die zweite Firma machen können, die gehört ihrem Mann. Ähm, und im Oktober ist sie drei Wochen weg."

Ablage Die Zusammenfassung Fünf ganze Sätze mit Datum, abgelegt beim Kontakt. Damit kommst Du in einem halben Jahr noch klar. Bei den eigenen Stichworten auf dem Notizblock klappt das selten.
Aufgaben Die offenen Punkte Angebot bis Freitag raus. Zweite Firma des Mannes ansehen. Im Oktober drei Wochen nicht erreichbar. Alles drei mit Datum, damit es Dir am Donnerstag wieder unter die Nase gehalten wird.
Zurück in die Liste Der KlickTipp-Eintrag Tag angebot-offen, Feld Angebotsdatum auf Freitag. Was dann passiert, steht im nächsten Abschnitt.
Das Gehirn hört beim Termin nicht mit

Es liest Deine Mails nicht mit und es sitzt nicht im Gespräch. Es kennt nur, was Du ihm danach erzählst. Was Du nicht aufsprichst, fehlt bei der nächsten Vorbereitung. Zwei Minuten im Auto reichen dafür, aber sie müssen sein.

Der Kreis schließt sich

Was aus dem Gespräch
zurück in Deine KlickTipp-Liste geht

Bis hierhin liegt alles auf Deinem Rechner. Der letzte Schritt bringt es dahin zurück, wo Deine Kontakte sowieso liegen. Ab da läuft in KlickTipp weiter, was Du dort einmal eingerichtet hast.

Was im Gespräch rauskam Was in KlickTipp gesetzt wird Was danach von allein läuft
Angebot bis Freitag zugesagt Tag angebot-offen, Feld Angebotsdatum auf den 21.08. Die Nachfass-Kampagne meldet sich nach sieben Tagen, solange kein anderer Tag dazukommt.
Interesse, aber erst im neuen Jahr Tag wiedervorlage-januar Der Kontakt fällt aus der Akquise-Strecke raus. Im Januar holt ihn die Kampagne zurück.
Kein Bedarf Tag kein-interesse, Grund im Notizfeld Keine Akquise-Mails mehr. Im Newsletter bleibt sie drin, falls sie den weiter bekommen will.
Auftrag Tag kunde, Feld Auftragsdatum Die Willkommensstrecke startet. Alle Akquise-Kampagnen greifen bei ihr nicht mehr.
← die Tabelle lässt sich seitlich schieben →
Lass Dir die ersten Male zeigen, was gesetzt werden soll

Ein falscher Tag startet in KlickTipp eine Kampagne, die Du so nicht wolltest, und die erste Mail ist dann schon unterwegs. Ein Satz reicht als Absicherung: „Zeig mir vorher, welchen Tag und welches Feld Du setzt." Nach zehn Kontakten weißt Du, ob Du das noch brauchst.

Damit steht beim nächsten Lauf mehr in Deiner Liste

Beim nächsten Durchgang der Auswertung hat Anna Berg mehr als eine Punktzahl. Da steht dann auch, dass sie angeschrieben wurde, was sie am Telefon gesagt hat und dass bis Freitag ein Angebot rausgeht. Wer einmal durch diesen Kreis gelaufen ist, taucht beim nächsten Mal mit seiner Vorgeschichte auf. Ein zweites System dafür brauchst Du nicht.

Was das Gehirn nicht macht

Verkaufen musst Du selber

Das Gehirn bereitet vor und räumt hinterher auf. Dazwischen sitzt Du im Gespräch, und daran ändert auch ein gutes Briefing nichts.

Kein Programm führt das Gespräch für Dich

Ob jemand kauft, hängt daran, ob er Dir glaubt. Das entsteht in den zwanzig Minuten am Telefon. Das Briefing nimmt Dir das Blättern in Unterlagen ab und sorgt dafür, dass Du die richtige Frage stellst. Den Rest machst Du.

Nichts geht raus, ohne dass Du es gelesen hast

Weder die erste Mail noch die Antwort auf eine Rückfrage. Technisch ginge das auch anders, aber halte Dich in den ersten Wochen daran. Die Fehler, die Dir dabei auffallen, würdest Du sonst in jede weitere Mail mitnehmen.

Am Anfang dauert es länger als anrufen

Die ersten drei, vier Kontakte durch diesen Kreis zu schicken kostet Dich mehr Zeit, als einfach zum Hörer zu greifen. Das dreht sich, sobald das Gehirn Deine Preise, Deinen Ton und Deine Standardfragen kennt. Wie schnell, hängt daran, wie oft Du es benutzt.

Großes Paket Briefing, Nachbereitung und Angebot als fertige Abläufe

Alles auf dieser Seite kannst Du Deinem Gehirn selbst beibringen. Im großen Paket bauen wir diese Abläufe gleich fertig ein und stimmen sie auf Dein Geschäft ab. Dazu kommt der Sales Coach für Deine Anrufe, solange Plätze frei sind. So gibst Du Arbeit ab, ohne jemanden einzustellen.

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