Nach der Einrichtung steht ein Grundgerüst. Voll wird es in den Wochen danach, und zwar beim Arbeiten. Hier steht, wie Dein Gehirn mitschreibt und wie Du ihm eigene Befehle beibringst. Dazu die Programme, die sich neben KlickTipp anhängen lassen.
Bei normaler Software suchst Du erst die Einstellung, dann das richtige Häkchen. Hier gibt es beides nicht. Du schreibst mitten in der Arbeit hin, was gilt oder was Dir nicht passt, und beim nächsten Mal hält Dein Gehirn sich daran. Der einfachste Einstieg ist ein Satz, den jeder kennt.
„Merk dir das."
Damit fängt fast jede Regel an, die später von allein greift. Du hängst dahinter, worum es geht. Wie Du Deine Kunden anredest zum Beispiel, oder was ein Auftrag bei Dir mindestens kostet. Dein Gehirn legt den Satz in einer seiner Dateien ab und sagt Dir, wo er jetzt steht.
| Was Du im Gespräch sagst | Was danach in der Datei steht | Was beim nächsten Mal passiert |
|---|---|---|
| „Merk dir das: meine Kunden duze ich." | Eine Zeile zur Anrede in der Hausordnung. | Der nächste Entwurf ist geduzt. |
| „Zu lang. Drei Sätze reichen." | Eine Notiz zur Länge Deiner Mails. | Antworten kommen kürzer zurück, ohne dass Du es sagst. |
| „Betriebe unter fünf Leuten kann ich nicht bedienen." | Ein Eintrag bei Deinem Wunschkunden-Profil. | Kleine Betriebe rutschen in der Bewertung nach unten. |
| „Die Wartung kostet seit Januar 89 Euro im Monat." | Der Preis in Deiner Angebotsdatei. | Im nächsten Angebot steht der neue Preis. |
Alles landet in Textdateien in Deinem Ordner. Schau da ruhig mal rein oder lass Dir im Chat zeigen, was zu einem Thema hinterlegt ist. Ab und zu stehen zwei Sätze drin, die sich widersprechen, weil Du es vor drei Wochen anders gesagt hast. Dann streichst Du einen davon.
Irgendwann tippst Du denselben langen Auftrag zum dritten Mal und suchst ihn vorher im alten Chat zusammen. Das ist der Punkt, an dem sich ein eigener Befehl lohnt. Du sagst Deinem Gehirn, es soll den Ablauf als Befehl ablegen, und gibst ihm einen Namen.
Hol die neuen Eintragungen der letzten sieben Tage aus KlickTipp.
Schau Dir zu jeder Firmenadresse die Website an.
Bewerte, wie gut der Betrieb zu meinem Angebot passt, 0 bis 100.
Bau daraus eine Tabelle, sortiert nach Punktzahl.
Schreib zu jedem grünen Kontakt einen Satz, mit dem ich anfangen kann.
So sieht ein Befehl von innen aus. Es ist eine Textdatei mit normalen deutschen Sätzen, geschrieben hat sie Dein Gehirn auf Zuruf. Du kannst sie jederzeit aufmachen und eine Zeile ändern. Wer den ersten eigenen Befehl gebaut hat, baut meistens gleich hinterher den zweiten, weil man dann sieht, wie viel Tipperei sich sparen lässt.
Ein Befehl kann nur das, was drinsteht. Beim ersten Durchlauf fehlt fast immer eine Kleinigkeit: die Sortierung stimmt nicht, oder eine Spalte fehlt. Sag es ihm, er ergänzt die Zeile, fertig. Nach zwei Korrekturen läuft so ein Befehl in der Regel monatelang unverändert.
Dein Gehirn kann mit Programmen reden, die Du sowieso benutzt. Ein Satz im Chat ersetzt dann das Einloggen in drei Oberflächen. Wie leicht sich etwas anbinden lässt, hängt am jeweiligen Programm.
„Was steht diese Woche an und wo habe ich am Donnerstag noch Luft?" Für Google Kalender gibt es eine fertige Verbindung, die Du einmal freigibst.
Fertige VerbindungPostfach durchgehen und die Mails heraussuchen, die wirklich eine Antwort brauchen. Entwürfe schreiben geht auch. Das Absenden solltest Du die ersten Wochen selbst übernehmen.
Fertige VerbindungExcel- und CSV-Dateien liest Dein Gehirn direkt aus dem Ordner, den Du ihm gezeigt hast. Du kannst zwei Listen zusammenführen und vergleichen lassen. Eine eigene Verbindung braucht es dafür nicht.
Läuft ohne EinrichtungFür Notion gibt es eine offizielle Verbindung. Bei Obsidian sind es ohnehin Textdateien auf Deiner Platte, die Dein Gehirn lesen und ergänzen kann.
Fertige VerbindungBei WordPress lassen sich Beiträge lesen und Entwürfe anlegen. Dafür brauchst Du einen Zugang mit den passenden Rechten, und an der Stelle wird es das erste Mal wirklich technisch.
Eher für späterFür die gängigen Programme liegen fertige Verbindungen bereit, die Du per Klick freigibst. Bei allem anderen brauchst Du entweder Geduld oder jemanden, der es einmal für Dich einrichtet. Fang mit einer Verbindung an und nimm die nächste erst dazu, wenn die erste im Alltag läuft. Fünf Anbindungen an einem Abend enden meistens damit, dass keine davon richtig sitzt.
Als Nächstes bekommt Dein Gehirn eigene Termine. Du legst einmal fest, was wann passieren soll. Ab dann liegt das Ergebnis da, ohne dass Du etwas anstößt.
Dein Gehirn holt die Eintragungen der Woche aus KlickTipp, ruft zu jeder Firmenadresse die Website auf und bewertet sie gegen Dein Angebot. Das ist derselbe Ablauf wie in Teil 2, nur stößt ihn niemand an.
Auf Deinem Rechner liegt eine Datei. Neun neue Eintragungen zum Beispiel, drei davon grün, zu jeder ein Satz, mit dem Du das Gespräch anfangen kannst. Du liest das beim ersten Kaffee und weißt, wen Du heute anrufst.
Der Rechner muss zur eingestellten Zeit laufen. Ein Laptop, der abends zugeklappt im Schrank liegt, holt sich nachts keine Kontakte.
Und im Gehirn muss genug stehen. Kennt es Dein Geschäft nur halb, ist das Briefing am Montag eben halb brauchbar. Deshalb steht dieser Schritt hier hinten und nicht in Teil 1 bei der Einrichtung.
Software, die Du einmal einrichtest, ist am ersten Tag fertig. In Monat sechs kann sie genau dasselbe wie am Anfang, und Du hast in der Zwischenzeit vergessen, wo die Einstellungen liegen. Bei einem Gehirn, das mitschreibt, kommt jede Woche etwas dazu.
Es sind und bleiben Textdateien auf Deiner Festplatte. Wechselst Du irgendwann das Werkzeug, ziehst Du den Ordner um und arbeitest weiter. Deshalb ist die Zeit, die Du hier hineinsteckst, nicht an einen Anbieter gebunden.
Am Anfang erklärst Du dauernd Dinge, die für Dich selbstverständlich sind. Das nervt, und in Woche eins bist Du langsamer als vorher. In Woche zwei fällt Dir auf, dass ein paar Sachen schon von allein richtig rauskommen. Ab der dritten oder vierten Woche merkst Du den Unterschied deutlich, weil die ganze Vorrede wegfällt. Wer nach vier Tagen aufhört, hat vor allem den Aufwand gehabt.
Wenn Du zweimal im Monat einen Text von einer KI brauchst, reicht ein normaler Chat völlig. Der Aufwand rechnet sich, wenn Du fast täglich mit denselben Sachen zu tun hast: Anfragen beantworten, Kontakte einschätzen, Angebote schreiben, Listen sortieren. Dann sparst Du ab Woche drei mehr Zeit ein, als Du vorher hineingesteckt hast.
Das Mitlernen braucht seine Zeit, daran ändert kein Paket etwas. Im großen Paket fängst Du aber nicht bei null an: Die Effizienzbooster und Dein eigenes Projekt bauen wir mit Dir gleich ein, und die KI-Werkstatt begleitet Dich ein halbes Jahr. So gibst Du Arbeit ab, ohne jemanden einzustellen.
Am 15. September gehen wir diese Schritte zusammen durch, an Deinem eigenen Gehirn und mit Deiner eigenen KlickTipp-Liste. Zur Trainingsseite von KlickTipp
Im großen Paket bauen wir die Effizienzbooster und Dein eigenes Projekt gleich mit ein, statt dass Du alles selbst beibringst.
Zum Angebot → Teil 1Das Grundgerüst, auf dem diese Seite aufsetzt. Fünf Schritte bis zur ersten Auswertung Deiner Liste.
Seite öffnen → Teil 2Der Ablauf, aus dem sich Dein erster eigener Befehl bauen lässt. Mit dem vollständigen Befehl zum Kopieren.
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