Vier Stufen, die aufeinander aufbauen. Die meisten KI-Werkzeuge kommen über Stufe 2 nicht hinaus, und genau da hakt es im Alltag. Ab Stufe 3 wird die Sache für die tägliche Arbeit brauchbar.
Du erklärst der KI, was Du verkaufst und wie Du schreibst. Sie antwortet gut. Am nächsten Tag fängst Du wieder bei null an, weil sie nichts davon behalten hat. Das ist kein Bedienfehler. Ein Chatbot ist so gebaut.
Jede Stufe kann alles, was die vorherige kann, und eine Sache zusätzlich. Unten bei jeder Stufe steht, wo es dann hakt.
Wie eine Aushilfe, für die morgen wieder der erste Tag ist.
Du fragst, er antwortet, und meistens ist die Antwort gut. Solange das Gespräch läuft, hat er alles im Kopf, was Du vorher gesagt hast. Schließt Du das Fenster, ist es weg.
Dieselbe Aushilfe, aber mit einem Aktenschrank, in dem sie nachschlagen darf.
Du lädst Dokumente hoch, die KI durchsucht sie und antwortet auf dieser Grundlage. Bei einer Preisliste oder einem Handbuch hilft das wirklich. Die Antwort steht dann so in Deinen Unterlagen und Du kannst sie nachprüfen.
Der Mitarbeiter im dritten Jahr, der Deine Kunden und Deine Preise kennt.
Das Gehirn ist ein ganz normaler Ordner auf Deinem Rechner. Darin liegen Textdateien: eine Hausordnung, die bei jedem Gespräch zuerst gelesen wird, dazu Notizen und Arbeitsanleitungen. Die KI schreibt selbst hinein, und darin liegt der Unterschied zu Stufe 2. Was Du im Gespräch sagst, steht danach in einer dieser Dateien und gilt beim nächsten Mal.
So wächst der Ordner beim Arbeiten mit, ohne dass Du extra Pflegezeit einplanen musst. Am Anfang dauert das ein paar Abende, bis genug drinsteht. Der Ordner gehört übrigens Dir. Es sind Textdateien auf Deiner Festplatte, die Du auch mit einer anderen KI weiterverwenden kannst.
Ein Mitarbeiter, der eigene Termine im Kalender hat.
Ein Agent ist ein KI-Gehirn, das zu festgelegten Zeiten von allein arbeitet. Du legst einmal fest: jeden Montag um sechs die neuen Eintragungen der Woche prüfen und ein kurzes Briefing schreiben. Ab dann liegt das Briefing Montag früh da, ohne dass Du etwas anstößt.
Das ist die Neuerung dieses Jahres. So etwas konnten vorher nur Entwickler bauen. Inzwischen steckt es bei beiden großen Anbietern im Abo für rund zwanzig Dollar.
Beim Chatbot erklärst Du jedes Mal wieder, wie Du arbeitest.
Beim KI-Gehirn steht das schon da, und die KI schreibt selbst weiter daran.
Beide Anbieter haben ihr Angebot ähnlich aufgeteilt: ein Fenster zum Reden, ein Assistent für Büroarbeit, ein Werkzeug mit direktem Zugriff auf den Rechner. Für den Anfang brauchst Du davon nur eins.
Womit Du anfängst: Die mittlere Zeile reicht für den Einstieg völlig. Sie darf genau den einen Ordner lesen, den Du ihr zeigst. Die untere Zeile darf alles auf Deinem Rechner und ist eher etwas für später. Der Wechsel kostet Dich nichts, weil Dein Gehirn dasselbe bleibt. Es sind ja nur Textdateien in einem Ordner.
Welches Modell zu welcher Aufgabe passt und warum ein Wechsel mitten in der Arbeit teuer wird. Die Seite lässt sich mit der Maus durchklicken.
Seite öffnen → Teil 4Der Ablauf, der aus Deiner KlickTipp-Liste eine bewertete Wunschkunden-Übersicht macht. Der vollständige Befehl steht dort zum Kopieren.
Seite öffnen → ZurückDer Überblick: was ein KI-Gehirn aus Deiner KlickTipp-Liste holt und wie Du es in 60 Minuten aufsetzt.
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