deichbot macht Akquise und KI Systeme für B2B Business – Websites, E-Mail Marketing, KlickTipp und KI für B2C gibt es bei deichweb.de
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Intern · Vertrieb

Das Vertriebskonzept

Wie bei uns aus einer Mail ein Kunde wird. Bevor du zum ersten Mal anrufst, ist schon etwas passiert. Diese Seite zeigt dir, was.

Was hier anders läuft

Vier Dinge, die unseren Ablauf von normaler Kaltakquise unterscheiden. Wer sie übersieht, führt am Ende ein Gespräch, das zu unserem Prozess nicht passt.

Der Angerufene kennt uns schon.

Zwei Mails sind bei ihm eingegangen, beide mit demselben konkreten Versprechen. Dein Anruf knüpft daran an. Du fängst nicht bei null an und musst dich nicht erklären wie ein Fremder.

Der Beweis liegt vor dem Gespräch.

Wir wecken durchaus Bedarf, nur nicht mit Behauptungen. Er bekommt drei echte Firmen aus seinem Markt zu sehen, bevor du anrufst. Damit hat er den Beweis schon in der Hand, dass wir passende Kunden für ihn finden.

Du diskutierst über ein Ergebnis, nicht über ein Versprechen.

Andere müssen im Gespräch erst erklären, was sie könnten. Bei dir liegt es auf dem Tisch. Deine Frage ist deshalb nicht, ob er Interesse hat, sondern was er von den drei Firmen hält.

Vor dem Termin fällt kein Preis.

Nicht aus Taktik. Die Konditionen hängen davon ab, wie groß sein Markt ist, und das wird erst im Termin ausgerechnet. Wer vorher eine Zahl nennt, nennt eine falsche.

Der Weg zum Abschluss

Am Anfang stehen zwei Mails aus der laufenden Kampagne. Wie es danach weitergeht, entscheidet der Empfänger, nicht wir.

Mail 1 · Tag 1 Die KI-Mail

Sie sagt ihm, dass wir drei Firmen für ihn gefunden haben. Die Namen stehen bewusst nicht drin. Er bekommt sie, wenn er kurz bestätigt. Genau diese Bestätigung ist der einzige Zweck der Mail.

läuft automatisch
Mail 2 · Tag 8 Der Nachfasser

Kurze Erinnerung im selben Mailverlauf, dasselbe Angebot, kein neuer Inhalt. Ab hier bist du dran.

läuft automatisch
Wie hat er reagiert?
Er antwortet mit Ja
kein Anruf nötig Pre-Setting entfällt

Mit seiner Antwort hat er die Erlaubnis schon gegeben. Die drei Kundenvorschläge werden mit der deichbot-KI erstellt und gehen raus.

entfällt
Er schweigt
Gespräch 1 Pre-Setting

Der Anruf, in dem du die Erlaubnis holst, ihm die drei Firmen zu schicken. Danach werden sie erstellt und gehen am selben Tag raus.

Stufe 5 %
Er sagt Nein
Gespräch 1, andere Lage Rückfrage-Anruf

Er hat sich die Mühe gemacht zu antworten. Du rufst an, um den Grund zu erfahren. Nimmt er die Vorschläge danach an, ist es ein Pre-Setting.

Stufe 5 %
Mail 3 · etwa 14 Tage nach Mail 2 · kann kommen, muss nicht Der Abschluss-Anstoß

Geht nur an die, von denen bis dahin nichts kam, und auch nur, wenn die Kampagne es hergibt. Sie schließt das Thema ab und legt eine Beispiel-Analyse dazu. Verlass dich nicht darauf, dass sie läuft. Der Anruf bleibt dein Weg.

optional
Alle Wege treffen sich hier.

Er hat jetzt in jedem Fall seine drei Kundenvorschläge vorliegen. Über die läuft das nächste Gespräch.

Gespräch 2 Setting

Du fragst, was er von den drei Vorschlägen hält, und vereinbarst den Termin mit einem Entscheider.

Stufe 5 %
Gespräch 3 Closing

Du führst den Termin und holst die Unterschrift. Fachliche Unterstützung kannst du dir dazuholen, dein Anteil bleibt davon unberührt.

Stufe 10 %
Zahlungseingang.

Erst damit startet das Onboarding des Kunden. Und erst damit entsteht deine Provision.

Die Prozentsätze sind Stufen, kein Stückpreis. Sie zeigen, welcher Anteil auf welche Stufe entfällt, sobald der Kunde bezahlt hat. Vorher entsteht kein Anspruch, auch nicht durch einen vereinbarten Termin. Wer den ganzen Weg geht, bekommt alle drei Stufen und damit 20 Prozent vom Auftrag. Das gilt für den Kontakt, den du selbst mitbringst, genauso wie für den, den du aus der Kampagne herausholst, weil er auf keine Mail geantwortet hat. Alle Regeln dazu stehen weiter unten unter Konditionen.

Die Mails

Das liegt bei ihm im Postfach, bevor du dich meldest. Lies sie, bevor du zum Hörer greifst. Alles, woran du im Gespräch anknüpfen kannst, steht hier drin.

Der Beispielfall auf dieser Seite
Der Anbieter
Ein Verpackungshersteller vom Niederrhein, rund 70 Mitarbeiter. Produziert Faltschachteln und Verkaufsdisplays aus Karton.
Sein Markt
Markenhersteller, die ihre Produkte im Handelsregal sichtbar machen wollen.
Wofür ihn Kunden holen
Kleine bis mittlere Auflagen, veredelte Oberflächen und kurze Umstellzeiten, wenn eine Serie oder eine Saison wechselt.
Hinweis
Firma, Personen und alle genannten Zielkunden sind frei erfunden. Der Ablauf und der Aufbau der Mails sind echt.
Läuft automatisch Die Kampagnen-Mails

Gehen raus, ohne dass jemand etwas tut. Das ist der Stand, wenn du zum Hörer greifst.

Mail 1 · Tag 1 · automatisch 1Recherche: 3 Markenhersteller für Kelder Der Erstkontakt. Fünf Sätze, ein Versprechen, eine Bitte.
Von: [Name des Ansprechpartners] An: Herrn Reinders, Kelder Kartonagen Betreff: Recherche: 3 Markenhersteller für Kelder
Moin Herr Reinders, ich bringe B2B-Anbieter mit ihren Zielkunden zusammen. Für Faltschachteln und Verkaufsdisplays sehe ich im Markenartikel-Umfeld gerade klare Nachfrage. Wir haben gerade drei Markenhersteller mit Display-Bedarf identifiziert, die aktuell zu Ihnen passen. Schicken Sie mir ein kurzes Ja zurück, dann stelle ich Ihnen die drei Kontakte mit Begründung vor. Wenn die Richtung stimmt, verkupple ich Sie gerne mit vielen weiteren. Frische Grüße von der Elbe an den Niederrhein, [Name des Ansprechpartners]
Darunter folgt die Signatur mit Terminbuchungslink und Kontaktdaten. Sie hängt unter jeder Mail der Kampagne.
Worauf du achten musst
  • In der Mail stehen keine Firmennamen. Das ist Absicht. Nennst du sie im Anruf, hat der Rest des Prozesses keinen Anlass mehr.
  • Der Terminbuchungslink steht in der Signatur, wie unter jeder Mail. Er kann also längst gebucht haben, ohne dass du davon weißt. Prüf das vor dem Anruf.
  • Die Mail verlangt genau eine Sache: ein Ja. Mehr verlangst du im Anruf auch nicht.
Mail 2 · Tag 8 · automatisch 2Re: Recherche: 3 Markenhersteller für Kelder Der Nachfasser im selben Verlauf. Danach bist du dran.
Von: [Name des Ansprechpartners] An: Herrn Reinders, Kelder Kartonagen Betreff: Re: Recherche: 3 Markenhersteller für Kelder
Moin Herr Reinders, kurzes Nachhaken zu meiner Mail unten. Falls die im Tagesgeschäft untergegangen ist: ein kurzes Ja reicht, und Sie bekommen die drei Kontakte mit Begründung, warum genau diese Firmen aktuell zu Ihnen passen. Wenn die Richtung stimmt, verkupple ich Sie gerne mit vielen weiteren. Frische Grüße von der Elbe an den Niederrhein, [Name des Ansprechpartners] > [Mail 1 steht darunter im Verlauf]
Darunter folgt die Signatur mit Terminbuchungslink und Kontaktdaten.
Worauf du achten musst
  • Die Mail läuft als Antwort im selben Verlauf. Er sieht Mail 1 darunter noch einmal vollständig.
  • Ab hier ist der Anruf der Weg. Es kann noch eine dritte Mail kommen, sicher ist das nicht.
Mail 3 · etwa 14 Tage nach Mail 2 · kann kommen 3?Re: Recherche: 3 Markenhersteller für Kelder Geht nur an die, von denen nichts kam. Nicht in jeder Kampagne, nicht zu einem festen Tag.
Von: [Name des Ansprechpartners] An: Herrn Reinders, Kelder Kartonagen Betreff: Re: Recherche: 3 Markenhersteller für Kelder
Moin Herr Reinders, zwei Mails zu den drei Kontakten für Kelder ohne Reaktion sind ein Signal. Ich lege das jetzt zu den Akten und melde mich nicht mehr aktiv. Damit es nicht ganz umsonst war, hier eine Beispiel-Kundenanalyse, wie wir bei deichbot einen einzelnen Zielkunden aufbereiten. Sie sehen, in welcher Tiefe wir vorgehen und wie aus einer Recherche ein einsatzbereites Akquise-Konzept wird. Vielleicht ist es zu einem späteren Zeitpunkt für Sie interessant. https://deichbot.net/beispiel-kundenanalyse Alles Gute für Ihr Business. Beste Grüße [Name des Ansprechpartners] > [Mail 1 steht darunter im Verlauf]
Darunter folgt die Signatur mit Terminbuchungslink und Kontaktdaten.
Worauf du achten musst
  • Diese Mail ist nicht fest eingeplant. Sie kann kommen, später kommen oder ausbleiben. Warte nicht auf sie.
  • Sie klingt nach Schlussstrich, ist aber keiner. Ein Anruf danach ist ausdrücklich in Ordnung und wirkt oft besonders gut, weil der Druck raus ist.
Erst auf sein Ja Die Kundenvorschläge

Geht raus, sobald er zugestimmt hat. Entweder von sich aus per Mail, oder weil du im Pre-Setting die Erlaubnis geholt hast.

Nach seiner Zustimmung Die drei Kundenvorschläge Der Gegenstand deines Setting-Anrufs. Ohne diese Mail gelesen zu haben, kannst du das Gespräch nicht führen.
Von: [Name des Ansprechpartners] An: Herrn Reinders, Kelder Kartonagen Betreff: Re: Recherche: 3 Markenhersteller für Kelder
Moin Herr Reinders, Sie schrieben in Ihrer Antwort auf meine letzte Mail: > Ja, schicken Sie mir die drei gerne. Danke dafür. Hier sind sie. Sie leben davon, dass eine Marke im Regal auffällt und die Verpackung trotzdem in der Linie sauber läuft. Genau an dieser Stelle suchen Ihre Kunden meistens jemanden, und genau dort haben wir gesucht. Bevor die drei Namen kommen, drei Zielgruppen, die für Sie wirtschaftlich interessant sind und etwas außerhalb Ihres üblichen Radars liegen: Regionale Spirituosen-Manufakturen, die im Geschenkgeschäft wachsen und dafür kleine Auflagen in guter Optik brauchen. Hersteller von Nahrungsergänzung im Direktvertrieb, deren Sortiment sich mehrmals im Jahr ändert. Werkzeug- und Zubehörhersteller, die neu in die Baumarkt-Listung gehen und dort erstmals eine Verkaufsverpackung brauchen. Und die drei konkreten Firmen: Ahrfeld Naturkosmetik (Naturkosmetik, Sauerland, ca. 60 Mitarbeiter). Sie sind bisher fast nur über den eigenen Shop gewachsen und bauen seit dem Frühjahr den Handelsvertrieb auf. Für das Regal fehlt ihnen bislang alles, was über den Umkarton hinausgeht. Wer dort jetzt mit Displays kommt, ist der Erste im Thema. Tessloh Feinkost (Feinkost, Ostwestfalen, ca. 90 Mitarbeiter). Das Sortiment lebt von Saisonware, die mehrmals im Jahr wechselt. Große Auflagen lohnen sich für sie nicht, und ihr bisheriger Lieferant ist auf lange Serien ausgelegt. Ihre kurzen Umstellzeiten sind für die kein Detail, sondern der Grund zu wechseln. Murbach Werkzeuge (Handwerkzeuge, Schwarzwald, ca. 140 Mitarbeiter). Sie kommen aus dem Fachhandel und sind gerade in die erste Baumarktkette gelistet worden. Damit brauchen sie zum ersten Mal eine Verpackung, die allein verkauft. Diese Umstellung passiert einmal, und wer sie begleitet, bleibt. Mir geht es erst mal darum zu zeigen, dass wir Ihre Kunden verstehen. Wenn wir tiefer einsteigen, scannen wir die ganze Branche nach Kriterien, die wir vorher gemeinsam festlegen. Diese drei Beispiele sind nur der erste Schritt von vier. So sieht der ganze Weg aus: Kunden finden Nicht drei Firmen, sondern laufend. Aus tausenden Unternehmen filtern wir die heraus, die Ihren Kriterien entsprechen. Kunden analysieren Auf Wunsch bekommen Sie zu jedem Entscheider eine vollständige Recherche: Situation, Pain-Points, Einstieg, Einwandbehandlung. Ihr Vertrieb muss dafür nichts mehr selbst zusammensuchen. Kunden kontaktieren Die Zielkunden werden vorgewärmt. Ihr Vertrieb trifft dann auf jemanden, der Kelder und das Thema schon kennt, statt kalt einzusteigen. Kunden gewinnen Dazu bekommen Sie den deichbot Sales Coach: eine auf Ihr Geschäft trainierte KI, die Ihr Vertrieb vor jedem Gespräch fragen kann. Vorbereitung und Einwandbehandlung in Sekunden statt in einer Stunde. Stellen Sie sich vor, Sie hätten nächste Woche drei Gespräche mit Entscheidern, die gerade ihre Verpackung umstellen müssen. Kein Wunschdenken. Das ist das, was wir täglich für unsere Kunden umsetzen. Wenn das für Sie interessant ist, melden Sie sich einfach kurz. Telefon: 040 398417-31 Termin: https://deichbot.com/termin Frische Grüße von der Elbe an den Niederrhein, [Name des Ansprechpartners]
Worauf du achten musst
  • Die drei Firmen sind drei Kontakte, die passen. Sie sind ein Anfang, kein Ergebnis. Im Projekt wird die ganze Branche durchsucht, nach Kriterien, die der Kunde mitbestimmt.

Die drei Gespräche

Jede Stufe hat ein eigenes Ziel. Wer zwei Stufen in einem Anruf erledigen will, erledigt meistens keine.

Hier stehen keine Sätze zum Nachsprechen.

Kein Gesprächseinstieg, keine Antwort auf einen Einwand, keine Richtung, in die ein Gespräch laufen soll. Das denkst du dir selbst aus. Wer Sätze vorgesetzt bekommt, spricht sie nach, und man hört ihm das an.

Was hier steht: das Ziel der Stufe, die Ausgangslage beim Angerufenen, die Tabus. Und ausgeklappt die Reaktionen, mit denen du rechnen kannst. Was du daraus machst, ist deine Arbeit.

Gespräch 1 · wenn er schweigt

Pre-Setting

Beide Mails sind raus, er hat auf keine reagiert.

Das erreichst du

Er sagt Ja zu den drei Firmen, und du hast seine Mailadresse bestätigt.

Zwei bis vier Minuten reichen dafür. Es ist die kleinste Bitte im ganzen Prozess, und deshalb sagen die meisten Ja.

Ausgangslage
Zwei Mails liegen bei ihm, beide mit demselben Versprechen. Er hat nicht abgelehnt, er hat nicht reagiert. Er weiß, dass es drei Firmen gibt. Er weiß nicht, welche. Er kennt weder Preis noch Produkt.
Tabu
Preis. Pakete. Wie die Recherche funktioniert. Wie viele Kunden wir haben. Und die Namen der drei Firmen.
Womit du rechnen kannst Zehn Reaktionen aus echten Anrufen. Was du damit machst, ist deine Sache.
Er macht die Tür auf
„Ja, schicken Sie mal." „Welche Firmen sind das denn?" „Ach, die Mail war von Ihnen." „Wie kommen Sie ausgerechnet auf uns?"
Er bremst
„Keine Zeit." „Schicken Sie mal Unterlagen." „Wer sind Sie nochmal?" „Wir haben genug zu tun." „Rufen Sie in vier Wochen wieder an." „Da müssen Sie mit meinem Kollegen reden."
Gespräch 2 · immer

Setting

Zwei Ausgangslagen, gleiches Ziel. Entweder er hat von sich aus geantwortet, dann sprichst du zum ersten Mal mit ihm. Oder du hast vorher das Pre-Setting gemacht, dann kennt er dich schon.

Das erreichst du

Ein Termin steht im Kalender, ein Entscheider ist dabei, 45 bis 60 Minuten sind eingeplant.

Er hat drei Firmen vor sich liegen und ein Urteil dazu. Über etwas Konkretes zu sprechen ist einfacher als über eine Idee.

Ausgangslage
Er hat drei Firmen mit Begründung vor sich liegen, dazu den Vierklang aus finden, analysieren, kontaktieren und gewinnen. Entscheidernamen und Mailadressen sind nicht dabei. Sehr oft ist eine der drei Firmen bereits sein Kunde, und das ist der beste Beleg, den wir liefern können.
Tabu
Der Preis. Auch nicht auf Nachfrage. Die Konditionen hängen davon ab, wie groß sein Markt ist, und das wird erst im Termin ausgerechnet.
Womit du rechnen kannst Zwölf Reaktionen aus echten Anrufen. Was du damit machst, ist deine Sache.
Er macht die Tür auf
„Der zweite war interessant." „Zwei davon kennen wir schon." „Wie kommen Sie an sowas?" „Was genau würde denn passieren?" „Schicken Sie mir einfach mehr davon."
Er bremst
„Was kostet das?" „Machen wir schon selbst." „Der dritte passt überhaupt nicht." „Wir haben keinen Vertrieb dafür." „Ist das DSGVO-konform?" „Das haben wir schon mal probiert." „Mein Kalender ist bis Oktober voll."
Gespräch 1 · wenn er absagt

Der Rückfrage-Anruf

Er hat auf eine der Mails geantwortet, aber ablehnend. Wir rufen trotzdem an, weil er sich die Mühe gemacht hat zu antworten. Das ist mehr als bei den meisten. Und die Absage kommt oft nicht aus seinem Geschäft, sondern aus seinem Postfach: Entscheider bekommen jede Woche Post von Anbietern für Neukundengewinnung und sind genervt, bevor sie den ersten Satz gelesen haben.

Das erreichst du

Du weißt, worauf das Nein wirklich beruht, und ob es eins bleibt.

Häufig ist die Absage ein Reflex auf die Gattung Mail, nicht auf das Angebot. Nimmt er die Vorschläge danach an, war dein Anruf ein Pre-Setting.

Ausgangslage
Er hat aktiv abgesagt. Er rechnet nicht damit, dass jemand anruft, und schon gar nicht damit, dass ihn jemand nach dem Grund fragt, ohne etwas verkaufen zu wollen.
Tabu
In einen zweiten Pitch übergehen. Wer nach einem Nein sofort weiterverkauft, bestätigt genau das Bild, das die Absage ausgelöst hat.
Womit du rechnen kannst Zehn Reaktionen aus echten Anrufen. Was du damit machst, ist deine Sache.
Er macht die Tür wieder auf
„Ihre Mail war zu allgemein." „Warum rufen Sie jetzt trotzdem an?" „Was hätten Sie denn anders gemacht?" „Fragen Sie in einem halben Jahr nochmal."
Er bleibt zu
„Kein Bedarf." „Ich kriege jede Woche fünf solche Mails." „Wir sind ausgelastet, uns fehlen eher Leute." „Bitte löschen Sie meine Daten." „Wir arbeiten schon mit jemandem." „Das ist doch alles KI-Spam."

Das Closing-Gespräch

Im Termin zeigen wir keine Folien über deichbot. Wir bauen live sein System auf, mit seinen Daten, und er sieht das Ergebnis, bevor er entscheidet.

Der Termin läuft an einer Software entlang, nicht an einer Präsentation. Die ersten fünf Folien sind ein Gespräch, in dem du fast nur fragst. Danach entsteht vor seinen Augen sein eigener Suchauftrag. Erst ganz am Ende geht es um Geld.

Akt 1 Verstehen Folien 1 bis 5
1StartBegrüßung. Sein Firmenname steht auf dem Bildschirm.
2Ihr Vertrieb heuteWie kommen heute neue Kunden herein.
3ISTWas daran gerade nicht funktioniert.
4SOLLWo er in zwölf Monaten stehen will.
5EntscheiderWer außer ihm mitentscheidet, und woran eine Entscheidung sonst scheitert.

Wer diese fünf Folien überspringt, weil er zur Software will, verliert den Abschluss auf Folie 16.

Akt 2 Live bauen Folien 6 bis 13
6Ihr UnternehmenDie KI liest seine Website und beschreibt sein Geschäft. Er korrigiert.
7Ihre WunschkundenAus seinem Geschäft werden die Kundengruppen abgeleitet, die zu ihm passen.
8Pro und ContraEr legt fest, was für ihn ein guter Zielkunde ist und was ein Ausschluss.
9Ihr MarktDie Software zählt, wie viele Firmen in Europa auf diese Kriterien passen.
10Die KundenanalyseAn einer echten Firma aus seinem Markt wird gezeigt, was er pro Kontakt bekommt.
11Der BeweisEine Stichprobe läuft durch. Er sieht, welche Firmen die KI annimmt und welche sie ablehnt, jeweils mit Begründung.
12KontaktierenWie die Mails an diese Firmen aussehen würden, erzeugt aus seinen eigenen Website-Daten.
13Sales CoachDie KI, die sein Vertrieb danach für die Gespräche nutzt.

Das ist der Grund, warum die Entscheidung am Ende leichter fällt. Er hat sein Ergebnis gesehen, bevor er unterschrieben hat.

Akt 3 Entscheidung Folien 14 bis 17
14ErgebnisseEchte Kampagnen aus anderen Branchen.
15Das SystemWie das Ganze im laufenden Betrieb aussieht.
16KonditionenDer Preis. Hier zum ersten Mal im gesamten Prozess.
17BestellungUnterschrift. Sein Onboarding startet, sobald die Zahlung eingegangen ist.

Der Preis fällt auf Folie 16, und das ist keine Taktik. Vorher kennt ihn niemand, weil er vom Marktumfang abhängt, und der steht erst auf Folie 9.

Konditionen

Welche Stufe was bringt, wer sie machen darf und wann sie ausgezahlt wird.

Bezahlt wird erst, wenn der Kunde bezahlt hat.

Das gilt für jede der drei Stufen. Ein Pre-Setting, aus dem nie ein Auftrag wird, wird nicht vergütet. Ein Setting ohne Unterschrift ebenso wenig, auch dann nicht, wenn der Termin zustande gekommen ist. Dafür sind die Sätze für Pre-Setting und Setting deutlich höher als anderswo üblich. Wer nur die beiden Vorstufen macht, kommt auf 10 Prozent vom Auftrag, ohne selbst verkauft zu haben.

Wer macht welche Stufe

Der Setter verkauft nicht. Er holt eine Erlaubnis und einen Termin, mehr nicht. Der Closer führt den Termin und holt die Unterschrift. Das Setting macht er möglichst selbst, das Pre-Setting kann er dazunehmen. Und ein Setter, der gut genug ist, darf closen, sobald wir es ihm freigeben.

Pre-Setting5 %
Setting5 %
Closing10 %
Setterverkauft nicht
seine Aufgabe
seine Aufgabe
nach Freigabe
Closerführt den Termin
kann er auch
soll er auch
seine Aufgabe
Kernaufgabe der Rolle soll er möglichst mit übernehmen kann er zusätzlich übernehmen nur nach ausdrücklicher Freigabe

Bezahlt wird immer die Stufe, die du selbst gemacht hast. Wer alle drei übernimmt, bekommt alle drei. Wer nur die beiden Anrufe macht, bekommt 10 % und der Closer die restlichen 10 %. Umgekehrt gilt dasselbe. Holt der Closer den Termin selbst, bekommt er die 5 % fürs Setting obendrauf.

Grundlage
Alle Sätze rechnen auf den Nettobetrag, den der Kunde tatsächlich überwiesen hat, ohne Umsatzsteuer. Provisionspflichtig sind die einmaligen Positionen: Einrichtungsschritte, Einrichtungspauschale, zusätzliche Kampagnen, einmalige Software-Zugänge.
Erfolgsabhängig
Jede Stufe wird ausgezahlt, sobald der Kunde bezahlt hat. Ist Ratenzahlung vereinbart, kommt mit jeder eingegangenen Rate dein Anteil. Ein vereinbarter Termin allein trägt noch keine Provision, dafür sind die Sätze der beiden Vorstufen deutlich höher als anderswo üblich.
Onboarding
Das Onboarding des Kunden startet ebenfalls nach Zahlungseingang, nicht mit der Unterschrift.
Akquise-Booster
Ab 5.000 Euro Provision im Kalendermonat bekommst du auf alles darüber 25 Prozent obendrauf. Der Booster hängt am Monat, nicht am einzelnen Auftrag, und läuft automatisch. Bei 6.000 Euro Monatsprovision sind das 250 Euro extra. Bei 10.000 Euro sind es 1.250 Euro. Die Betreuungsvergütung zählt dafür nicht mit, weder für die Schwelle noch für den Aufschlag.
Eigene Kontakte
Bringst du einen Kontakt selbst mit, gehören dir alle drei Stufen, also 20 Prozent. Dasselbe gilt, wenn du jemanden aus einer laufenden Kampagne anrufst, der auf keine Mail reagiert hat, und du die Erlaubnis für die drei Vorschläge holst. Auch dann hast du den ganzen Weg gemacht. Welche Kontakte du anrufen darfst, steht in Anlage 3, und da fragst du im Zweifel einmal kurz nach.
Nachlässe
Nachlässe gibt nur, wer fürs Closing freigegeben ist, und nur im Termin selbst. Ein Nachlass wirkt an zwei Stellen: Er senkt den Rechnungsbetrag, aus dem sich alle Stufen berechnen, und zusätzlich den Closing-Satz um einen halben Prozentpunkt je Prozentpunkt Nachlass. Bei 10 Prozent Nachlass bleiben also 5 Prozent Closing statt 10. Ab 15 Prozent brauchst du vorher unser Okay. Der bessere Weg sind Zugaben: zusätzliche Kontakte oder ergänzende Leistungen. Die kosten dich nichts von deiner Provision.
Skonto
Skonto mindert deine Provision nicht. Wir geben dir die geltenden Bedingungen schriftlich, und du kannst sie vorher mit uns besprechen. Bleibst du in diesem Rahmen, rechnet deine Provision weiter auf den vollen Nettobetrag.
Jahrespakete
Bucht ein Kunde ein Jahr im Voraus, bekommst du deine Stufen sofort auf den gesamten Betrag, in einer Summe mit dem Zahlungseingang. Bei einem Jahrespaket über 11.880 Euro und den Stufen Setting und Closing sind das 1.782 Euro auf einmal. Für diesen Zeitraum vergeben wir dafür keinen Betreuungsauftrag.
Geteiltes Closing
Führt ihr den Termin zu zweit, teilt ihr euch die 10 Prozent. Wie, sagt ihr uns vorher kurz in einer Mail. Holst du dir nur fachliche Unterstützung dazu, jemanden von uns, der technische Fragen beantwortet, bleibt der Closing-Anteil komplett bei dir. Sag einfach vorher Bescheid, dann schauen wir, ob es zeitlich passt.
Abo-Beteiligung
Zahlt ein Kunde ein monatliches Abo, gibt es darauf 10 Prozent. Die hängen aber nicht am Abschluss, sondern an der Betreuung. Wir weisen dir Kunden zur Betreuung zu, und für jeden Monat, in dem du sie wirklich betreust, bekommst du deinen Anteil. In aller Regel bekommt der die Betreuung, der den Kunden auch gewonnen hat. Automatisch ist es nicht. Wer sie will, sagt es. Und weil es eine eigene Aufgabe ist, kann sie auch jemand übernehmen, der den Kunden nie gesehen hat.
Was Betreuung heißt
Pro Monat ein Gespräch von mindestens 20 Minuten, Anfragen bis zum nächsten Werktag beantwortet, Beanstandungen an uns weitergegeben, und alle drei Monate einmal schauen, was der Kunde noch braucht. Alles im CRM festgehalten. Meldet sich ein Kunde trotz zweier Versuche nicht, reicht ein kurzer schriftlicher Monatsstatus.
Abrechnung
Wir rechnen monatlich ab, spätestens am 15. des Folgemonats. Du siehst darin je Geschäft, welche Stufe gezählt wurde, welcher Betrag eingegangen ist und wie der Booster gerechnet wurde. Danach stellst du deine Rechnung, und wir zahlen innerhalb von sieben Tagen.
Änderungen
Die Konditionen werden nur einvernehmlich geändert. Wir kündigen eine Änderung mindestens einen Monat vorher an und nennen den Grund. Kommt keine Einigung zustande, bleibt alles beim Alten. Für Stufen, die du bis dahin erbracht hast, gelten ohnehin die alten Sätze, auch wenn der Auftrag erst später kommt.
Verbindlichkeit
Diese Seite beschreibt den Ablauf. Verbindlich sind dein Vertrag und die Anlagen 1 bis 3. Die Monatsabrechnung zeigt dir, wie gerechnet wurde. Wenn dir etwas nicht plausibel vorkommt, sag Bescheid, dann sehen wir es uns an.
Für Bewerber

Deine Aufgabe

Nimm ein Video auf, in dem du ein Gespräch führst. Die beiden Rollen bekommen unterschiedliche Aufgaben, weil sie unterschiedliche Gespräche führen. Wenn du beides kannst, schick uns zwei Videos. Ein gutes reicht uns aber.

Ein Telefonat, zwischen zwei und fünf Minuten. Du rufst jemanden an, der zwei Mails von uns bekommen hat. Such dir eines der drei Gespräche aus und führ es.

  1. Sag im ersten Satz, welches der drei Gespräche du führst.
  2. Wie lang das Video wird, entscheidest du selbst.
  3. Sprich mit einem gedachten Gegenüber, so als hättest du jemanden am Telefon.
  4. Schick uns das Video als Datei oder als Link an jobs@deichbot.com.

Begriffe

Pre-Setting

Der Anruf, mit dem du die Erlaubnis holst, jemandem die drei Kundenvorschläge zu schicken. Danach werden sie erstellt und gehen raus. Fällt an, wenn er auf keine der Mails reagiert oder abgesagt hat. Und ebenso, wenn du den Kontakt selbst mitgebracht hast.

Setting

Der Anruf, in dem der Termin mit einem Entscheider entsteht. Meistens sprichst du dabei über die drei Kundenvorschläge, die er vorliegen hat. Geht es einmal ohne, zählt der Termin trotzdem.

Closing

Der Termin selbst, 45 bis 60 Minuten, geführt an der Software entlang. Endet mit Unterschrift oder ohne.

KI-Mail

Die erste Mail der Kampagne. Sie wird für jeden Empfänger einzeln aus seiner Website erzeugt, nicht als Serienbrief verschickt.

Kundenvorschläge

Die drei Firmen mit Begründung, die er nach seiner Zustimmung bekommt. Ohne Entscheidernamen und ohne Mailadressen.

Kundenanalyse

Die vollständige Recherche zu einem einzelnen Zielkunden: Situation, Pain-Points, Einstieg und Einwandbehandlung. Auf Wunsch zu jedem Entscheider.

Vierklang

Kunden finden, analysieren, kontaktieren, gewinnen. Die vier Stufen unseres Angebots. Sie stehen in der Mail mit den Kundenvorschlägen.

Wunschkunden

Die Firmen, die zum Angebot des Kunden passen. Welche das sind, legt er im Termin selbst fest, über Pro- und Contra-Kriterien.

Betreuung

Die laufende Arbeit mit einem Kunden, der schon bezahlt hat: erreichbar sein, jeden Monat ein Gespräch führen, Beanstandungen weitergeben, alle drei Monate schauen, was er noch braucht. Dafür gibt es 10 Prozent auf sein Abo, Monat für Monat. Welchen Kunden du betreust, weisen wir dir zu.

Entscheiderkontakte

Unser Wort für das, was er am Ende geliefert bekommt. Nicht „Leads". Wir kontaktieren immer die Geschäftsführung, die intern weitergibt.

Interne Seite. Bitte nicht weitergeben.
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Stand: 31.08.2026 · Vertragsfassung 15 · Erstellt von deichbot